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Besonderheiten bulgarischer Toiletten

bulgarische toiletten

Besonderheiten bulgarischer Toiletten

Oder: Was man beim Toilettengang in Bulgarien vielleicht beachten sollte.

Damit wir endlich mal wieder richtigen Urlaub machen können, bin ich dieses Mal einige Tage früher nach Bulgarien geflogen, damit ich die anfallenden Arbeiten am Haus im Vorfeld schon erledigen kann. Zuerst habe ich mich an das Gelände gemacht. Unkraut entfernt, Rasen gemäht, alles ausgiebig gegossen und natürlich die Katzen gefüttert, die bei uns auf dem Gelände so wohnen.

Insgesamt sind es derzeit 6 Katzen. Zwei Einzelgänger und eine Familie, die ich fotografieren konnte.

Im Haus drinnen habe ich dann einige kleinere Arbeiten wie einen weiteren Fernseher anschließen, die neuen Überwachungskameras installieren, usw. erledigt. Und kaum war die erste Arbeitswoche vorbei, bin ich freitags nach Burgas gefahren, um mich zu belohnen. Shopping und Extrem-Relaxing war angesagt!

Gleich im ersten Cafe habe ich mich niedergelassen und mir einen Kaffee bestellt. Ich saß noch keine 5 Minuten, da musste ich auf die Toilette. Als Mann ist das ja kein so großes Problem, da stellt man/n sich hin und fertig. Dachte ich. Pustekuchen. Es sollte anders kommen!

Völlig in Gedanken bin ich die Kellertreppe des Cafes runtergelaufen, um zielstrebig die Toilettentür zu öffnen. Da gab es keine getrennten Frauen- oder Herrentoiletten. Nein, es gab eine einzige Toilettentür und ich dachte mir, die führt zum Vorraum, von dem aus es zu den verschiedenen Toiletten geht, bzw. man sich seine Hände waschen kann. Aber nix da. Diese Tür war zugleich die Toilettentür. Und die war nicht abschließbar! Und das habe ich auch gleich gemerkt, als ich einem Typ auf der Toilette sitzend mit einer Zeitung in der Hand in die Augen schauen durfte.

Lol, so schnell hab ich noch nie eine Tür wieder zu gemacht. Hinterher hab ich mich gefragt, ob es mir jetzt peinlicher war als dem Toilettensitzer…hahahaha.

Ok, dachte ich mir. Gehste halt ins nächste Cafe, um was zu trinken und dort kannste dann! Gesagt, getan und schon saß ich im nächsten Cafe.

Man beachte den Preis! 2,99 LEV= ungefähr 1,50 EUR. Hat extrem gut geschmeckt!

Kaum mein Colagetränk bestellt (das extrem gut schmeckte), gleich mal in Richtung Toilette gelaufen. Und was sehe ich da? Die Toiletten waren ebenfalls nicht abschließbar. Das kann doch nicht sein, dachte ich mir. Ist das Zufall oder „normal“ in Bulgarien? Schnell mal leer getrunken und ab ins nächste Cafe gedackelt und mir wieder einen Kaffee bestellt.

Und rate mal, was es dort gab? Richtig! Keine abschließbaren Toiletten!

Irgendwann bin ich dann in einem Einkaufscenter auf die Toilette gegangen. Abschließbar und mit Waschbecken. Auch wenn das Waschbecken außerhalb der Toilette und sozusagen inmitten des Centers und für jeden einsehbar war, war ich froh, meine Hände waschen zu dürfen.

Für mich habe ich etwas dazugelernt! Nämlich: Geh zuhause oder geh gar nicht! Denn in Burgas gibt es, wenn überhaupt, nur wenige Toiletten in den Restaurants oder Cafes, die abschließbar sind!

Merke:
Offensichtlich sind die Toiletten nicht das Wichtigste für die Bulgaren. Ich habe schon oftmals schmutzige Toiletten gesehen, die manchmal auch keine Wasch- oder Trockenmöglichkeit für die Hände hatten. Und abschließen lassen sich offensichtlich die wenigsten. So zumindest meine Erfahrung damit 🙁

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