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ADAC – ein Allrounder und nicht nur als Ratgeber für Bulgarien-Urlauber

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ADAC – ein Allrounder und nicht nur als Ratgeber für Bulgarien-Urlauber

Viele fragen sich jetzt, was hat der ADAC mit Bulgarien zu tun. Ich kann es dir erklären und zum Schluss wirst du staunen, was der ADAC so alles hergibt.

Wie es dazu gekommen ist
Im Frühjahr 2018 haben wir beschlossen, mit dem Auto nach Bulgarien/Burgas zu fahren und von Bekannten wurden uns zwei verschiedene Strecken vorgeschlagen. Aber bei den vielen Für und Wider beider Strecken konnten wir uns unterm Strich nicht entscheiden.

Auf der Suche nach der für uns richtigen Strecke sind wir dann durch Zufall beim ADAC auf dieser Seite gelandet: adacreisen.de/ratgeber/bulgarien

Noch nie das Angebot vom ADAC realisiert
Ich bin mir sicher, dass es nicht nur mir so ergeht. Ich bin zwar schon seit Jahren Mitglied beim ADAC, habe mir aber noch nie das Angebot auf der Webseite genauer betrachtet.  Offensichtlich hatte ich keine Zeit oder Lust dazu und jetzt, wo ich was vom ADAC brauche, hab ich mir mal die Zeit genommen.

ADAC bietet mehr als ich wusste
Kurzerhand habe ich mal schnell als langjähriges ADAC-Mitglied ein TourSet unter: adac.de/reise_freizeit/tourset_reisefuehrer/
bestellt, was mir kostenlos zugesendet wurde. Und da dieses Set alle Infos beinhaltete, die man so braucht, haben wir uns letztendlich auch für die vorgeschlagene Strecke entschieden. Dass es dann mit unserem Jahresurlaub in Bulgarien aufgrund meines Jobwechsels nicht geklappt hat, steht auf einem anderen Blatt. 🙁

Überrascht vom ADAC-Angebot

Wow, wieso hab ich da nicht schon früher drauf geschaut? Neben dem oben genannten allgemeinen Bulgarien-Ratgeber kann man beim ADAC auch direkt Flüge buchen: https://fluege.adacreisen.de/?agent=adacreisen. Das wusste ich ja gar nicht! Und neben dem „normalen“ Versicherungs- und Reiseschutz habe ich auch noch weitere interessante Dinge beim ADAC gefunden. Was mich wundert ist, dass der ADAC bei seiner aktuellen Übersicht der Spritpreise in Europa: benzinpreise-ausland keine Spritpreise von Bulgarien mit aufführt!? (Stand 18.11.2018)

Hierzu muss man leider erst auf diese Seite gehen, um den Spritpreis in Bulgarien zu erfahren:
kraftstoffpreise/tanken-im-ausland

Cool finde ich auch den Bußgeldrechner für Verstöße im Ausland unter: bussgeldrechner-ausland. Wenn was passiert, kann man gleich die realistische Strafe abrufen und weiß, wie hoch das Bußgeld und/oder Strafen sein dürfen, wenn man gegen die Verkehrsregeln länderführer/verkehr verstößt. Von Abzockermethoden hat man ja schon vieles gehört. Auch in Bulgarien. 🙂

Die Auslandshelfer-App
Die Auslandshelfer-App habe ich mir gleich mal runtergeladen. Und auch wenn ich jetzt noch nichts dazu sagen kann, wenn wir nächstes Jahr wieder in Bulgarien ein Auto mieten (was wir jedes Jahr machen), habe ich eine gefühlte Sicherheit auf meinem Smartphone 🙂

Alles im allem hat mich das Angebot vom ADAC positiv überrascht und ich frage mich, wieso ich nicht schon früher auf deren Webseite war.

Gruß
Franz

Ach ja, da war doch noch was
Der ADAC empfiehlt die Tour: Deutschland – Österreich – Slowenien – Kroatien – Serbien – Bulgarien

Was habt Ihr für Erfahrungen auf welchen Strecken gesammelt? Schreib einen Kommentar!

7 comments

  1. Bin in der Hauptsaison (Juli 2918) das erste Mal über Rumänien nach Varna gefahren. Hatte mir vom ADAC alle Karten besorgt. (Gehöre noch zu denen, die ohne Navi fahren und die Meinung vertreten, dass man als Autofahrer jedes Ziel finden sollte!). M.E. Karten aber nicht erforderlich(gem. Erfahrung), da die Strecken gut ausgeschildert sind! Wenn man die Fahrtroute im Groben kennt (Tschechien, Slovakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien). Bin am ersten Tag 1.400 km gefahren (kleine Auszeiten) und habe dann in einer kl. Stadt in Rumänien spontan übernachtet (30,00 EZ m. F). Knapp 700 km relaxt nach der Übernachtung weitergefahren. Aufpassen muss man unbedingt mit der Maut in Rumänien. Ich habe keine Hinweisschilder gesehen wie in den anderen Ländern, wo man die Vignette kaufen kann. An der Grenze zu Bulgarien wollte man mich mit 150,00 € Strafe abkassieren. War noch so “wendig”, zu sagen, dass ich auf Grund der Nur-Durchreise auch nur 40,00 € in bar dabei habe (die Dame im Grenzhäuschen wollte nur Bares haben!). Konnte nicht so schnell schauen, wie das Geld in ihrer privaten Handtasche verschwunden war…Auf der bulg. Seite hat man mein Auto (“Handwerkerauto”) kontrolliert, da es bis oben vollgepackt war. Dachte schon, jetzt wieder Geld zahlen (war als Frau allein unterwegs und nach meinen Erfahrungen manchmal kritisch ohne männl. Begleitung). War aber alles sehr freundiich und “human”). Die Route durch Rumänien ist sehr reizvoll, was die Landschaft und die kl. Dörfchen betrifft. Aber: Aufpassen! Die Rumänen fahren wie die Schw…Bin gewiss keine “Trödeltante”,(fahre seit über 40 J. Auto und zügig), aber die sind wie Kamikaze unterwegs (vor allem hinsichtlich ihres abenteuerlichen Überholens!). Lasst sie gewähren und schont Eure Nerven! Und: es gibt relativ viele Schlaglöcher in den kl. Ortschaften und die sind nicht angezeigt wie auf dt. Verkehrsschildern! Entweder man sieht sie oder eben nicht…Und: Die Geschwindigkeitsbeschränkungen wechseln relativ häufig und in kurzen Abständen! Ettwas nervig fand ich das Fahren auf dem äußeren Ring von Bukarest, sehr voll und bei dieser Ausschilderung muss man sich konzentrieren. Eine durchgängige Autobahn gibt es in Rumänien (noch) nicht. Die Mautgebühren insgesamt empfinde ich, insbesondere, wenn man nur das Land durchfährt, recht happig (besonders Ungarn). Im Frühjahr gehe ich wieder “on-tour” die gleiche Strecke . Bekannte hatten mir auf Grund ihrer Negativ-Erfahrungen von der Route über Slowenien auch abgeraten. Noch eine Anmerkung bezüglich ADAC: Ich geniesse noch den Vorteil, dass ich auf Grund meiner ADACplus-Mitgliedschaft auch mit bulgar. Wohnsitz versichert bleibe mit Pannenhilfe, Rückführung nach Dt. usw. Nach meiner Kenntnis gilt für Neumitglieder nur noch eine Pannenhilfe innerhalb Deutschlands und das bei deutscher Wohnadresse. Diese Angabe aber ohne Gewähr!

  2. Über Slowenien und Kroatien, rate ich dringend ab, auf der Strecke hat man in Österreich zig kostenpflichtige und stauträchtige Tunnels, in Slowenien zahlt man für die paar km durchs Land eine horrente Maut von um die 20 Euro, und Kroatien ist ein ewig langer Schlauch mit fast immer maximal 110 km Geschwindigkeit. Für mich gibts nur Ungarn-Serbien-Bulgarien, und in ganz seltenen Fällen wenn es nicht anders geht, Rumänien über Arad-Baile Herculane-Turnu Severin-Vidin-Vratsa oder alternativ über Ruse nach Burgas.

  3. Diese Strecke zeigt mir google auch an. Was wäre die andere Strecke denn gewesen?????

    • Wir fahren grundsätzlich über Rumänien. Die Gegend ist schön und es sind mittlerweile viele Autobahnen hervorragend ausgebaut. Besser als in Deutschland. Wir fahren Wien – Budapest – Grenzübergang Nadlag – auf der Autobahn bleiben bis Abfahrt Lugoj – Dann richtung Bukarest – von Bukarest aus zum Grenzübergang Giurgiu – Richtung Razgrad – Sliven – Bugas. Bisher hatten wir nie lange Grenzkontrollen und da man sich innerhalb der EU bewegt kann man auch einiges mitnehmen, was durch Serbien oftmals ein Problem ist (Abzocke an den Grenzstellen).

      Liebe Grüße Brigitte

      • Hallo Brigitte. Wie lange seid ihr denn unterwegs. Wo kann man den übernachten? LG. Klaus

        • Wir fahren meistens durch und machen auf nem Parkplatz Pause. Wenn wir übernachten, dann meistens in Arad. Dort gibt es etwas außerhalb ein schönes Hotel. Such mal unter Apfelhaus Arad. Ist von der Fahrzeit dann ungefähr die Hälfte – wenn man aus Baden-Württemberg fährt.

        • Reine Fahrzeit zwischen 22 und 25 Stunden, je nachdem wie der Verkehr ist. Manchmal geht es etwas langsam am äußeren Ring von Bukarest. Wien ist am Autobahnknoten in der Sommerzeit auch etwas eng. Frühjahr und Spätjahr – so lange das Wetter gut ist und kein Frost läuft der Verkehr so gut wie ohne Staus.

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